Schweizer Buchhändler-
und Verleger-Verband

Promotion

Seit 2008 vergibt der SBVV zusammen mit dem Verein LiteraturBasel den Schweizer Buchpreis (SBP). Die Auszeichnung zählt inzwischen zu einem der bedeutendsten Preise im deutschsprachigen Raum.

Jeweils im Frühling können Verlage Bücher einreichen (erzählerische oder essayistische Werke, deutschsprachige Erstausgaben), die zwischen Oktober des Vorjahres und September des laufenden Jahres publiziert worden sind. In der Jury sitzen professionelle Literaturkritiker und eine Buchhändlerin. Jeweils Mitte September gibt die Jury die Nominationsliste bekannt. Danach werden die Werke der fünf Autorinnen und Autoren im Schweizer Buchhandel beworben. An den Buchmessen im Ausland und auf einer Lesetour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz erhalten die Nominierten international beachtete Plattformen.

Am Wochenende des Basler Literaturfestivals BuchBasel schliesslich werden die Autoren aus ihren Werken lesen, bevor am Sonntag der Preisträger/die Preisträgerin gekürt wird.

Sponsoren des SBP sind der SCHWEIZER BÜCHERBON, die EMIL & ROSA RICHTERICH-BECK STIFTUNG und die FORLEN STIFTUNG. Medienpartner sind SRF und die NZZ AM SONNTAG. Die Preisverleihung wird seit 2014 live auf Schweizer Radio SRF 2 Kultur übertragen.

Alle Informationen zum Schweizer Buchpreis auf www.schweizerbuchpreis.ch.

Seit 2010 vergibt der SBVV den «Preis des Schweizer Buchhandels», unterstützt
vom Schweizer Buchzentrum BZ. Die Liste mit allen Nominierten und Gewinnern finden Sie hier.

2018: «Chinderbuechlade Bern» sowie «Nagel & Kimche» ausgezeichnet

Mit dem Preis des Schweizer Buchhandels für «den Verlag und die Buchhandlung des Jahres» sind am 14. Mai 2018 in der Nationalbibliothek Bern der Verlag «Nagel & Kimche» sowie der «Chinderbuechlade Bern» ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit je 5000 Franken dotiert, gestiftet vom Schweizer Buchzentrum. Die Berner Buchhandlung und der Zürcher Verlag sind als Sieger der Abstimmung unter je drei nominierten Betrieben hervorgegangen. Gewählt haben Leserinnen und Leser des Branchenmagazins «Schweizer Buchhandel» sowie Unter­stützer und Kunden der Nominierten. Mitgemacht haben rund 4500 Personen.

Die Expertenjury – zusammengesetzt aus Verlagsvertretern, den Siegern des Vorjahres und der Redaktion des «Schweizer Buchhandels» – nominierte neben dem «Chinderbuechlade Bern» auch die Buchhandlungen «Buchhandlung Bellini» (Stäfa) sowie den «Buechlade Martina Küng» (Hochdorf). Alle drei überzeugen mit ausgewähltem Sortiment, eigenständigen Laden­konzepten und überraschenden Marketing-Ideen. Den aus der Abstimmung als Sieger her­vorgegangenen «Chinderbuechlade Bern» würdigte die Jury als Beispiel für eine der zahlenmässig wenigen spezialisierten Buchhandlungen der Schweiz, die erfolgreich und konsequent auf ein stimmiges Gesamtkonzept setzt, von Leseförderungs-Aktionen bis zum Belletristik-Mitnahme-Buch für Eltern, Gotten und Grosseltern.

Bei den Verlagen standen zwei Belletristik-Verlage und ein Architektur- und Design-Verlag zur Auswahl. Sie sind mit ihren spezifischen und sorgfältig gemachten Programmen aufgefallen. Nominiert waren neben «Nagel & Kimche» auch der Verlag «Lars Müller Publishers» (Zürich) sowie der Verlag «die brotsuppe» von Ursula Aeschbacher (Biel). – Der aus der Abstimmung als Gewinner hervorgegangene «Nagel & Kimche»-Verlag um Dirk Vaihinger und sein Team hat gemäss Jury in den letzten Jahren «ein beeindruckendes Gespür für internationale und nationale Entdeckungen sowie geistreiche Unterhaltung gezeigt».

Der Preis des Schweizer Buchhandels ist dieses Jahr zum neunten Mal vergeben worden. Der Preis würdigt herausragende fachliche Leistungen und will in- und ausserhalb der Buchbranche zeigen, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit viel Engagement, Kreativi­tät und Beharrlichkeit erfolgreich gearbeitet werden kann. Die Auszeichnung ist mit je 5000 Franken dotiert und wird vom Schweizer Buchzentrum in Hägendorf finanziert. Die Sieger aus den je drei nominierten Betrieben wählen Leserinnen und Leser des Branchenmagazins und Branchen-Newsletters «Schweizer Buchhandel» in einer Online-Abstimmung. Mitmachen können auch Unterstützer und Kunden, die von den Nominierten mobilisiert werden. Zum ersten Mal erhalten die ausgezeichneten Betriebe auch Werbemittel mit dem neuen Logo.

Arno Camenischs «Der letzte Schnee» ist das Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels 2018!

Erstmals waren Buchhändlerinnen und Buchhändler der Deutschschweiz aufgerufen, ihr aktuelles Lieblingsbuch zu wählen: Aus der Shortlist mit fünf Titeln schwang das Buch des Schweizer Autors Arno Camenisch «Der letzte Schnee» (Engeler Verlag) heraus. Zum Welttag des Buches am 23. April werden die Buchhandlungen landauf, landab dieses und andere Lieblingsbücher präsentieren – ihre eigenen oder diejenigen ihrer Kundinnen und Kunden.

Die «Lieblingsbuch»-Aktion (www.daslieblingsbuch.ch) ist eine Initiative des SBVV; sie wird unterstützt vom Bücherblog www.lesefieber.ch und dem Schweizer Bücherbon.

Als Lieblingsbuch 2018 des Buchhandels nominiert werden konnten sämtliche in deutscher Sprache publizierten Belletristik- und Sachbuch-Neuerscheinungen (alle Autoren, inklusive Übersetzungen), die im Zeitraum zwischen dem 1. April 2017 und Ende März 2018 erschienen und in gedruckter Form im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Shortlist für die Wahl zum «Lieblingsbuch» 2018 standen:

  • Fernando Aramburu: «Patria» (Rowohlt)
  • Arno Camenisch: «Der letzte Schnee» (Engeler Verlag)
  • Castle Freeman: «Der Klügere lädt nach» (Nagel & Kimche)
  • Kent Haruf: «Lied der Weite» (Diogenes)
  • Mariana Leky: «Was man von hier aus sehen kann» (Dumont)

Unter allen Einreichungen für das Lieblingsbuch auf www.lieblingsbuch.ch wurden fünf signierte «Der letzte Schnee»-Bücher verlost. Gewonnen haben:

  • Rebecca Hermann, Buchinsel GmbH
  • Yasmin Huber, Weltbild Filiale Wankdorf Bern
  • Brigitte Lusti, Buchladen wörterNest
  • Christa Pellicciotta, Wortreich Buchhandlung & Antiquariat
  • Lilli Wiesmann, Bücherladen Marianne Sax GmbH

Den Hauptpreis, eine Exklusiv-Veranstaltung mit Arno Camenisch, hat Barbara Ouanella, Buchhandlung / Museumsshop Landesmuseum Zürich gewonnen.

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